Falckenstein

Unser Heimatstrand!

"Unser" Riff!

Die Falckensteine

Im Jahr 2001 wurde ein künstlisches Riff aus  250 Steinen angelegt - Die "Falckensteine". Das Riff wurde 2005 schließlich um weitere 270 Steine ergänzt, um bauliche Maßnahmen am Kieler Hafen auszugleichen. Ihr findet die Steine im Bereich von ca. 4-8m Tiefe. Zwischen den Findlingen gibt es viele kleine Höhlen und Spalten. Im Flachbereich befindet sich eine große Seegraswiese.

Die Reefballs

Insgesamt 25 Reefballs wurden im Jahr 2001 vom  Verein „Fördetaucher“ versenkt. Sie befinden sich auf ca. 15 Meter Tiefe und sind leider nur spärlich  bewachsen. Dafür findet man dort, zu bestimmten Jahreszeiten, Fadenschnecken und auch mal größere Dorsche. Heute erkennt man nur noch etwa 10 Reefballs, die mit Leinen verbunden sind.

Schwierigkeit

Der Tauchplatz ist ideal für Anfänger! Ihr könnt in der sacht abfallenden Seegraswiese leicht das Tarieren üben und zahlreiche Tiere entdecken. Die Unterwasserlandschaft ist reich an Leben und wollt ihr doch noch einmal etwas tiefer tauchen, dann lassen sich die Reefballs gut erreichen.
Aufgrund des starken Betriebs durch Boote, Surfer u.a. sollte eine Boje immer mitgeführt werden!

Flora

Das Tauchgebiet ist geprägt von verschiedenen marinen Pflanzenarten und einer gewaltigen Seegraswiese, auf der man allerhand entdecken kann. Hier befinden sich verschiedene Algenarten, die bestaunt werden können, zum Beispiel der augenfällige, blutrote Meerampfer.

Fauna

Ihr könnt eine große Vielzahl an verschiedenen Tieren in Falckenstein entdecken. Dorsche, Plattfische und Aalmuttern bevölkern sowohl die Seegraswiese als auch die Falckensteine. Dazwischen könnt ihr Krabben entdecken und wenn ihr die Augen aufhaltet, auch Seenadeln und Seestichlinge, die sich gerne im flachen Bereich tummeln. Besonders schön sind die Fadenschnecken, aber auch Muscheln und verschiedene Röhrenwürmer findet man hier.

Der Tauchplatz

Die Winde in Falckenstein

Kurs 1 - die Steinerunde

Beim DLRG: 90° raus bis auf 6m (15min),  danach für ca. 10min auf 0° in 6-7m Tiefe.  Die Steine können jetzt von „unten” umrundet werden.  Von den Steinen geht es 270° zum Vereinsheim (20min).

Kurs 2 - die Reefballs

Beim DLRG: 90° raus für ca.15min bis in 8m Tiefe,  danach 180° (10min) bis zur Leine tauchen. Der Leine bis  in 14m Tiefe folgen - sie verbindet die Reefballs. Von den  Reefballs 270° zum Strand oder  300° hoch bis in 7m Tiefe (10min), dann 0° weiter zu  den Steinen (10min) und 270° zum Vereinsheim.

Unter dem Meer

Der Meeresgrund besteht in unmittelbarer Küstennähe aus flachen Sandbänken und wird nur langsam tiefer. 

In tieferen Gefilden, ab dem Fähranleger, also ab ca. 8 bis 10m, beginnen Detritus-Ablagerungen. Das bedeutet, dass sich dort vorwiegend Reste abgestorbener Pflanzen befinden. Diese Ablagerungen sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Meereslebewesen. 

Rund um das Vereinsheim gibt es eine gewaltige Seegraswiese (2-4m Tiefe) von der ein Sandabhang auf ca. 9 bis 10m abfällt und im Anschluss ebenfalls durch Detritus-Ablagerungen geprägt wird.
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Leuchtturm in Kiel-Friedrichsort (heute)

Geschichte des Strandes

Um die ehemalige dänische Festung Friedrichsort zu sichern, wurden im Jahr 1871 insgesamt zwei Forts errichtet. Zum einen das Fort Herwarth und das Fort Falckenstein. Letzteres wurde nach Eduard Vogel von Falckenstein, einem preußischen General der Infanterie, benannt.

Mit der Zeit übertrug sich der Name des Forts auf den dort befindlichen Strandabschnitt. 
1930 wurde schließlich die dortige "Falckensteiner Chaussee" in "Falckensteiner Strand" umbenannt.

Der Falckensteiner Strand ist ungefähr 2 km lang und erstreckt sich über die Stadtteile Kiel-Pries und Friedrichsort am Westufer der Kieler Förde.
Leuchtturm in Kiel-Friedrichsort (1894)
Leuchtturm in Kiel-Friedrichsort (1894)

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Bilder: Friedrichsort Leuchtturm heute - pixabay.de FotoArt-treu | Friedrichsort Leuchtturm 1894 - Wilhelm Dreesen (Gemeinfrei)
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